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Uni findet Stadt!


Am Dienstag, den 7.6.2016 zwischen 16:00 - 18:00 Uhr stellt sich das ZAPP mit einer Reihe von Thementischen vor. Dabei geht es um den gestörten und ungestörten Spracherwerb bei Kindern sowie Sprach und Schluckstörungen nach einem Schlaganfall im Erwachsenenalter. Außerdem wird der Bachelorstudiengang Patholinguistik und das Master und PhD-Programm der Universität Potsdam vorgestellt.

Ort: ZAPP Potsdam



ZAPP Potsdam
Sprachtherapeutische Praxis
Fachliche Leitung: Astrid Fröhling, Logopädin
Palais am Stadtkanal
Am Kanal 16-18, 14467 Potsdam
Telefon 0331/ 275 50 67
Fax 0331/ 275 50 62
www.zapp-potsdam.de
zapp-info@patholinguistik.de


Das ZAPP Potsdam bietet Erwachsenen und Kindern eine individuelle, umfangreiche und störungsspezifische Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm-, und Schluckstörungen sowie die gezielte lerntherapeutische Behandlung von Lese-Rechtschreib-Störungen. Die Einzelbehandlung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team aus Logopäden und Patholinguisten und kann über die Krankenkasse abgerechnet werden. Informationsgespräche sind jederzeit möglich.

Das ZAPP Potsdam ist Kooperationspartner für die klinische Ausbildung der Studierenden im Studiengang Patholinguistik an der Universität Potsdam. Die Professuren für Patho- und Psycholinguistik sowie Mitarbeiter des Instituts begleiten das ZAPP Potsdam wissenschaftlich.



Leben mit Aphasie: Ein Interview mit Heather De Lisle



Heather De Lisle, eine US-amerikanische Fernsehmoderatorin und Synchronsprecherin, erlitt im Alter von 35 Jahren einen Schlaganfall. Infolgedessen erkrankte sie an einer Aphasie und Sprechapraxie. Zur Reaktivierung ihrer sprachlichen Fähigkeiten erhält sie eine intensive Sprachtherapie.

Seit Juni 2015 ist sie im Zentrum für angewandte Psycho- und Patholinguistik (ZAPP) in Potsdam (http://www.zapp-potsdam.de) in Behandlung. Mit ihren beiden Therapeutinnen spricht sie über die Zeit vor dem Schlaganfall und welchen Stellenwert Sprache für sie im Berufs- und Privatleben hatte. Sie berichtet darüber, welche Veränderungen sich durch den Schlaganfall für sie ergeben haben. Nicht nur die Sprache, auch die Motorik sowie die Wahrnehmung waren von dem Schlaganfall betroffen. So bedeutet für sie beim Überqueren einer Straße die Ampelfarbe rot nicht mehr automatisch „Stopp!“ und grün „Du darfst gehen!“.

In den letzten 3 Jahren konnte sie viele Fähigkeiten durch die Therapie wiedererlangen. Ihr Ziel für die Zukunft ist es, dass das Sprechen noch besser wird. Dafür tut sie neben der Therapie einiges. So schreibt sie zum Beispiel regelmäßig einen Blog (http://heather367.wix.com/a-stroke-of...) und erzählt von sich und ihrem Alltag.